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Wie tragen Sie künftig die Inhalte des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ in Ihrer Tätigkeit weiter?

Wie möchten Sie das Erarbeitete der letzten siebeneinhalb Jahre in ihrer pädagogischen Arbeit verstetigen
und über das Bundesprogramm hinaus erhalten?

Warum ist Ihnen das wichtig?

    

Alle eingegangenen Aussagen finden Sie hier:

      

"Ich werde die Kinder weiterhin ermuntern, sich zu trauen zu sprechen und ihre Sprechfreude zu erweitern in den alltäglichen Dingen und Situationen. Ich werde das Team auch weiterhin sensibilisieren und die wichtigsten Ideen in das Konzept einzupflegen."

Regine Alby-Greve, Sprachkitafachkraft

"Wie genau die Inhalte des Bundesprogramms weiter getragen werden können, wird auch von den Rahmenbedingungen abhängen, die das Land vorgeben wird. Es ist aber klar, dass mich die Tätigkeit im Bundesprogramm als zusätzliche Fachberatung stark geprägt hat und mir die Möglichkeit gegeben hat, mich auch persönlich weiterzuentwickeln."

Annette Schnettger, zusätzliche Fachberatung

"Durch die Sprach-Kita konnte ich dem Team viele Impulse in den Bereichen Alltagsintegrierte Sprachförderung im Alltag, Elternarbeit, Digitalisierung und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache geben."

Manuela Wechinger, Fachkraft der Sprach-Kita

"Ich bin seit 30 Jahren Mitarbeiterin in unserer Einrichtung. Das erleichterte mir den Einstieg in das Bundesprogramm in vielerlei Hinsicht, denn ich bin mit dem Team, der Einrichtung und der Konzeption vertraut. In meiner jetzigen Funktion als zusätzliche Fachkraft Sprachkita bin ich seit 2017 mit 20 Std. freigestellt und kann mich konzentriert mit den Themen der Sprachkita auseinandersetzen. Ich hospitiere und arbeite in den Gruppen mit und kann so sprachrelevante Themen und Gedanken situationsorientiert einfließen lassen, kollegial beraten/unterstützen und bei personellen Engpässen einspringen, da mich durch die Mitarbeit alle Teammitglieder und Kinder im Haus kennen. Die Zusammenarbeit im Tandem gestaltet sich ebenso viel flexibler und leichter. Teamsitzungen/Teamtage/Projekte können gezielt vorbereitet und gemeinsam durchgeführt werden, ebenso die zeitnahe Verschriftlichung. Das hat auch unseren Träger überzeugt und beeindruckt. Er beschloss, dass ich auch nach Programmende für die Umsetzung sprachrelevanter Themen mit 20 Wochenstunden vom Gruppendienst freigestellt bleibe."

Regina Hacker, Erzieherin/zusätzliche Fachkraft

"Themen die neu erscheinen genauer betrachten und dem Team vorstellen, eingeschlafene gute Ideen und Handhabungen, wieder zum Leben erwecken, das möchte ich weiterhin als meine Aufgabe sehen."

Andrea Köth, zusätzliche Fachkraft

"Durch die Verankerung in der Konzeption und den einzelnen Prozessbeschreibungen werden erarbeitete Sprachinhalte weiter angewandt. Zudem wurden einzelne Elemente durch die Sprachfachkraft ins Team getragen, sodass jeder die Sprachförderelemente im Alltag anwenden kann. Dieses war uns bei der Verstetigung sehr wichtig, damit Projekte und erarbeitete Inhalte keine Eintagsfliegen sind, sondern täglich Anwendung finden. Wichtige Bausteine in unserer Arbeit sind die erarbeitete Feedbackkultur, Fachkraft-Kind-Interaktionsqualität, alltagsintegrierte Sprachförderelemente, Sprachübersicht bei Eingewöhnungen und vieles Mehr. Die Verstetigung und kontinuierliche Umsetzung ist uns wichtig, da Sprache der Schlüssel zur Welt ist und wir die Wichtigkeit von Sprache jeden Tag auf´s Neue vor Augen geführt bekommen."

Theresa Klingelhöfer, Sprachfachkraft 

"Das Verstetigen möchte ich in Form von AGs mit mindestens einer Fachkraft pro Gruppe und dem Bearbeiten verschiedener Themen wie BASIK-Bogen, GInA, Digitalisierung, Kulturelle  Vielfalt erreichen. Manche Themen wie Sprachstrategien muss man wohl durch verschiedene Inputs in regelmäßigen Abständen festigen und vertiefen."

Elke Engelhardt, zusätzliche Fachkraft Sprachkita

"In unserer Kita wurden Arbeitsgemeinschaften gebildet, welche sich mit den Säulen des Bundesprojektes befassen. Diese Kollegen besuchen Fortbildungen und tragen Inhalte in die Teamberatungen. Konzeptionelle Veränderungen werden ebenfalls in den Kleingruppen erarbeitet und dann dem Team vorgestellt. Dafür haben die Mitarbeiter jeden Monat eine Kleinteamberatung zu ihren Themen. Teamtage werden zur Ausarbeitung und Vertiefung genutzt. Die Vernetzung der Kitas innerhalb unseres Trägers wurde ebenfalls angeschoben und wird erhalten bleiben. Das Land Brandenburg hat eine Fortführung angedacht und somit sind die finanziellen, zeitlichen und personellen Aspekte geklärt."

Kerstin Pniok, Fachkraft für Sprache

"Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Fachkraft auch über das Bundesprogramm hinaus weiterbeschäftigt wird. Somit bleibt sie weiterhin unser Bonbon, um die Inhalte weiterhin zu verstetigen. Dies geschieht in der Regel durch Impuls im Team, Teilnahme an Teamtagen wobei Inhalte gemeinsam erarbeitet werden und stetig neue Ziele gesetzt werden."

Kerstin Lütticke, Einrichtungsleitung

"Ich arbeite weiterhin als zusätzliche Fachkraft und gebe Impulse aus dem reichen Fundus der BP-Inhalte an das Team weiter, jeweils passend zu den Themen, die das Team und die Einrichtung gerade beschäftigen. Ich habe das Erarbeitete für alle dokumentiert und werde die Themen immer wieder aufgreifen und auffrischen im Gespräch mit der Leitung und dem Team. Das ist mir wichtig, weil eine erfolgreiche Sprachbildungsarbeit nach meiner Überzeugung nur zusammen mit der Leitung und dem Gesamtteam gelingt."

Ruth Klein, zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung

"Die Zusage Bayerns auch weiterhin eine zusätzliche Fachkraft für Sprache in den Einrichtungen zu halten, gibt mir den Spielraum Themen, wie alltagsintegrierte Sprachbildung und Partizipation zu vertiefen. hier möchte ich noch weitere Beteiligungsmöglichkeiten für die Kinder finden in ihrem Umfeld mit zu entscheiden und eine Stimme zu bekommen. Wesentlicher Bestandteil für die Umsetzung der Inhalte war für mich thematische Inputs ins Team zu bringen und über Möglichkeiten zu sprechen, die Inhalte aus dem Programm noch mehr in den Fokus zu nehmen. Hierzu zählt auch die Zusammenarbeit mit den Eltern noch zu vertiefen und entsprechende Angebote, z.B. über Elterncafés und Mitmach-Möglichkeiten zu etablieren."

Stella Springhart, Fachkraft für sprachliche Bildung

"Wir haben die Ressourcen aus dem Bundesprogramm Sprach-Kitas erfolgreich genutzt. Die zusätzliche Zeit der Fachkraft für Sprache, die finanziellen Pauschalen und die Zusammenarbeit als Tandem mit der Kindergartenleiterin gaben uns die Möglichkeit sich intensiv mit der Sprache und Kommunikation zu beschäftigen und weiterzubilden. Wir haben unser Ziel mit dem Beginn des Bundesprogramms in 2016 erreicht: Wir sind ein zertifizierter Marte Meo Kindergarten geworden. Alle Mitarbeiter leben und arbeiten mit der Marte Meo Methode. Es ist uns gelungen die wertschätzende, alltagsintegrierte Kommunikations- Methode zur Entwicklungsförderung fest in unsere Einrichtung zu verankern. Mit dem Linfgva Eterna Sprachtraining erlernte das Team in mehreren Tages-Workshops den bewussten Umgang mit der eigenen Sprache und die liebevolle, sprachliche Begleitung von Kindern mit einer guten Sprache. Die Qualitätsrunden sind zum festen Bestandteil unserer Arbeit geworden. Mit den fachlichen Inhalten von der Plattform Sprach-Kitas und den Impulsen aus den Arbeitskreisen konnten wir die pädagogische Qualität in unserem Kindergarten und damit auch die Zufriedenheit aller Kollegen verbessern. Die digitale Bildung und die Nutzung von digitalen Geräten hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Wir nutzen die Videoanalyse nach Marte Meo, um die Spielfähigkeit von Kindern und deren Entwicklungsmöglichkeiten zu analysieren. Dafür hat jeder Bereich eine Kamera und ein Tablet. Wir setzen den  Beamer und Laptop in Qualitätsrunden und Besprechungen ein, für das Bilderbuchkino und für die Arbeit mit Familien. Die Kindergarten App erleichtert uns die Kommunikation mit den Familien und wird für Mitteilungen, Infos, Terminabsprachen und Austausch zwischen Eltern und Fachkräften genutzt. Diese qualitativen Merkmale unserer Einrichtung sind unter anderem das Ergebnis einer intensiven, fachlichen Begleitung durch das Bundesprogramm Sprach-Kitas. Die Zeit einer zusätzlichen Fachkraft für Sprache, die Bereitstellung von pädagogischen Inhalten und die finanziellen Ressourcen sind der Schlüssel für gute Qualität in Kindertagesstätten. Die Kinder haben so die besten Chancen sich gesund zu entwickeln, ihre Stärken und Talente zu entdecken, ihre eigene Persönlichkeit zu entfalten und sich in die Gesellschaft zu integrieren. Damit entwickeln sie sich bis zum Erwachsenalter hin zu einem wichtigen Teil unserer Gesellschaft. Die Mitarbeiter in unserem Kindergarten haben über ihren Arbeitsplatz hinaus die Möglichkeit die erlernte Marte Meo Methode und das Wissen aus dem Lingva Eterna Sprachprogramm auch in ihrem privaten Umfeld zu nutzen. Unser Ziel ist es eine wertschätzende Haltung gegenüber jedem Menschen zu entwickeln, Präsent zu sein, wenn Kommunikation stattfindet  und mit Worten im Alltag bewusst umzugehen."

Andrea Schmitt, Fachkraft für Sprache

"In unserer Einrichtung haben wir die digitalen Medien in den letzten Monaten in den Fokus genommen und ich habe das Team vertraut mit unseren digitalen Helfern gemacht. Diese werden nun nach und nach eingeführt und sollten bestenfalls einen Platz im normalen Alltag finden, wie alle anderen Bildungsangebote auch. Die alltagsintegrierte Sprachförderung durch Musik möchte ich weiterhin fortführen und mein Team darin bestärken aus sich heraus zu kommen. Die Musikzeit einmal wöchentlich bleibt im Haus bestehen."

Annalena Hermann, Sprachfachkraft

"Der inklusive, ressourcenorientierte Blick auf Teams, Kinder und Familien wird mich weiterhin begleiten und bereichern."

Nathalie Witsch, Sprach-Kita-Fachberaterin

"Wir sind ein Verein mit 12 Kitas. Nicht alle Kitas nehmen an diesem Programm teil. Unser Ziel für die Zukunft ist daher, dass alle Kitas unseres Vereines von unseren Erfahrungen profitieren und es in ihren Einrichtungen mit umsetzen können. Deshalb treffen wir uns mit einer (Sprach-)Fachkraft aus jeder Einrichtung und unserer Fachberatung des Vereines regelmäßig zu einem Austausch. Erfahrungen der Teilnehmer können hier weitergegeben werden, aber auch neue Eindrücke gewonnen werden. Es wird weiterhin eine Fachkraft für die Inhalte des Bundesprogramms geben, die diese im Blick hat, Zeit und Raum dafür bekommt und das Team mitnimmt und begleitet. Eine enge Zusammenarbeit mit der Leitung, Fachberatung und der Sprachfachkraft wird gepflegt. Regelmäßiger Austausch, Reflektionen, was haben wir alles gemacht und was brauchen/wollen wir noch, werden uns immer begleiten. Zur Zeit beschäftigen wir uns in unserer Kita mit der Gewaltfreien Kommunikation und arbeiten an unserer Haltung und der Durchführung, damit wir es in unserem Konzept verankern können.  Die Medienpädagogik ist auch ein Teil unserer aktuellen Arbeit, womit wir uns intensiv beschäftigen.  Auch diese Erfahrungen und Ergebnisse werden wir an die anderen Kitas herantragen, damit wir als Verein an einem Strang ziehen."

Seyhan Güc, Sprachfachkraft

"Unser Ziel als Kita ist es, das bisher von uns Gelebte fortzuführen und zu vertiefen. Um die Eltern schneller und besser erreichen zu können und den nichtdeutschspracheigenen Eltern den Kontakt zu erleichtern, werden wir eine Kita-App einführen. So lassen sich Informationen unkompliziert weitertragen. Ziel ist es, die App zum Start des neuen Kitajahres für alle zugänglich zu machen, denn momentan befindet sich die Kita-App noch in der Austestung. Sprach- und Bilderkarten kommen in der Eingewöhnung zum Einsatz und dienen als unterstützende Kommunikation. Mit ihnen kann der Start sowohl für die Kinder mit Migrationshintergrund als auch mit Sprachauffälligkeiten erleichtert werden. Hier haben die Eltern die Möglichkeit diese Karten mitzugestalten. In den Morgenkreisen und auch in der Angebotszeit werden Materialien, die die alltagsintegrierte sprachliche Bildung unterstützen einbezogen. Dies sind z. B. Kamishibai, Geschichtensäckchen, Gesellschaftsspiele oder Bücher. Unser Flughund (Stofftier) Peregrina darf von den Kindern mit nach Hause genommen werden für ein spannendes Wochenende, für Geburtstage, eine Übernachtungsparty oder Peregrina geht mit in den Urlaub als Mitreisender. Die Kinder dokumentieren diesen Besuch fotografisch mit Bildern und gestalten mit den Eltern ein kleines Plakat dazu, welches dann im Anschluss einen Sprachanreiz schaffen soll, wenn die Kinder von der gemeinsam verlebten Zeit berichten. Die Plakate werden gut sichtbar für alle im Kita-Flur ausgestellt. Piktogramme an und in den Räumen sollen den Kindern die Orientierung in der Kita erleichtern. Das Symbol vorne am Raum verrät ihnen, welcher Raum es ist und im Raum selbst dienen die Piktogramme dazu, sich dort zurechtzufinden. Spielzeug kann schnell gefunden werden und erleichtert am Ende das Aufräumen. Die Essenspläne werden bildnerisch dargestellt und sind für die Kinder gut verständlich. Zusätzlich gibt es einen Sprachstift „Tellimero“, mit dem die Kinder den Essensplan auch akustisch darstellen. Durch digitale Bilderrahmen, wird der Alltag der Kinder gezeigt und sie kommen so untereinander, mit den pädagogischen Fachkräften und mit den Eltern in den sprachlichen Austausch. Die zusätzliche Sprachfachkraft regt bei Mitarbeiterbesprechungen zur Auseinandersetzung mit dem Thema zu den drei Säulen an und lässt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse einfließen, so dass sich das Team stetig weiterentwickelt. Darüber hinaus begleitet sie die pädagogischen Fachkräfte in Alltagssituationen, um diese anschließend gemeinsam zu reflektieren. Zudem ist die zusätzliche Sprachfachkraft Ansprechperson bei allen Fragen zur Sprachentwicklung der Kinder, um so die bestmögliche Voraussetzung für alle Beteiligten zu schaffen. Bei Anschaffung von neuen Materialien wird auf Diversität geachtet. Bewegungs- und Entspannungsangebote werden in der Bewegungshalle oder im Multifunktionsraum angeboten. Für die jährlich stattfinden Entwicklungsgespräche beobachten die pädagogischen Fachkräfte die Kinder in verschiedenen Alltagssituationen und dokumentieren dieses in einem digitalen Entwicklungsbericht. Zusätzlich dient das Bildungsbuch zur Entwicklungsdokumentation. Zurzeit bauen wir unseren bedürfnisorientieren Ansatz und die Partizipation noch weiter aus."

Jula Charlott Strunk, Zusätzliche Fachkraft 

"Durch die Sprachkita war es uns möglich, intensiv mit dem Team zu arbeiten und neue Wege zu gehen. Durch die zusätzliche Sprachfachkraft wurde es möglich eine eigen Kitabücherei zu organisieren und diese zu digitalisieren. Weitere Bücher konnten angeschafft werden, so dass wir einen Bücherschatz von ca. 1000 Bücher nun besitzen. Diese wird nun auch weiter gepflegt und so ist es uns als Team möglich im großen Umfang Bücher mit den Kindern anzuschauen und vorzulesen. Weiter können wir das Medium Buch auch durch die Anschaffung mehrerer Bücherkoffer nach Hause zu den Kindern schicken.  Auch hier wird weiter organisiert und gearbeitet, damit das Projekt auch in Zukunft stattfinden kann, welches auf großes Interesse gestoßen ist."

Nina Wolf, Sprachfachkraft

"In unserer Kita etablierten sich über die Jahre des Programms Methoden, die künftig im Alltag angewendet werden. Wir nutzen gesammelte Erfahrungen in den Themenfeldern
- Inklusion (wir suchen fortlaufend Möglichkeiten, Kinder und Familien über Barrieren hinweg zu erreichen),
- Arbeit mit Familien (wir schaffen Orte zur Begegnung und sorgen für eine vertrauensvolle Atmosphäre),
-sowie Sensibilität im Sprachgebrauch (wir reflektieren und informieren uns).
Bei allem spielt stetig der Einfluss der Digitalisierung eine Rolle, denn gegenwärtige Familien und MitarbeiterInnen sind sowohl Vorteilen als auch Herausforderung des digitalen Zeitalters fraglos ausgesetzt. Methoden, bei denen der Übergang in den praktischen Kitaalltag gelungen ist, werden beibehalten, da wir den Nutzen erkennen und diesen auch weiterhin fortsetzen wollen. Zudem bemühen wir uns um eine Vernetzung mit regionalen Hilfsangeboten, um eine Versorgung zu ermöglichen, wenn wir an unsere Grenzen kommen sollten.
Warum? Weil der Bedarf dafür über die Grenzen des Programms hinaus bestehen bleibt. Weil das Qualitätsempfinden der Arbeit in einer Kita immer auch eine Frage von Entwicklung, Fachlichkeit und Reflexion ist. Weil wir uns an den Bedürfnissen der Familien orientieren und uns bemühen, ihnen die bestmögliche Unterstützung anzubieten. Weil dieser Bedarf nicht an ein Datum gebunden ist."

Daniela Martin, Sprachfachkraft

"Etablierte Bausteine der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung (z.B. Erzählkisten, GUK, Mausgeschichte zur Sprachbeobachtung) stehen immer auch in der Verantwortung einzelner Fachkräfte unserer Kita, die als Multiplikatoren im Team fungieren. Es braucht zwingend einzelne Personen, die die Reflexion, Weiterentwicklung und Verstetigung im Fokus haben. Deshalb wollen wir durch die Finanzierungszusage des Berliner Senats die Stelle der zusätzlichen Fachkraft für Sprache unbedingt erhalten. Sie ist notwendige und folgerichtige Ergänzung unseres Teams, auf die wir nicht mehr verzichten können. Ich selbst als momentan zusätzliche Fachkraft für Sprache befinde mich in der Leitungsqualifizierung und möchte in dieser Funktion den Schwerpunkt Sprache in unserer Kita weiter ausbauen. Die alltagsintegrierte sprachliche Bildung ist elementarer Teil unserer Bildungsarbeit und Entwicklungsbegleitung der Kinder. Die Familien unserer Kita im QM-Gebiet sind mehrheitlich nicht deutscher Herkunft und Muttersprache, sodass der Zweitspracherwerb Deutsch wahrhaft der notwendige „Schlüssel“ zur Teilhabe ist. Wir wollen als Sprachkita ein Wohlfühl-Ort der frühkindlichen Bildung für die Vielfalt der Berliner Familien sein."

Barbara Laube, zusätzliche Fachkraft für Sprache

"Unsere Kita-Bücherei ist ein fester Bestandteil unserer Einrichtung geworden. Kinder und Eltern leihen sich hier regelmäßig Bücher für Zuhause aus.  Ebenso ist es ein festes Element in unserer Kita, dass Eltern, Tanten und Omas und Opas in die Einrichtung kommen und den Kindern vorlesen. Das Bücher lesen und betrachten hat durch das Sprach Kita Projekt einen hohen Stellenwert bekommen."

Nina Werner, Fachkraft 

"Gemeinsam mit dem externen Coach hat das gesamte Team kontinuierlich Teamprozesse und Inhalte aus dem Bundesprojekt reflektiert und Qualitäten aus unserer pädagogischen Arbeit,  konzeptionell verschriftlicht. Ich bin als Sprachbeauftragte und als Erzieherin weiterhin in unserem Haus tätig. Formate wie Impulszeiten, Märchenstunden und das Elterncafe bleiben weiterhin erhalten. Außerdem werde ich zukünftig auch in allen Gruppen tätig sein. Alle Materialien der Plattform werden auf externen Datenträgern gesichert und werden für das ganze Team auf einem Laptop zugänglich gemacht."

Ulrike König, Erzieherin, Sprachbeauftragte, Sprachexpertin

"Alle von mir erstellten Vorlagen, Praxismappen und Ideen werden dankend von allen Mitarbeitern weiterhin genutzt werden. Besonders wertvoll waren für unsere Einrichtung meine zusätzlichen Stunden. Hier konnte ich das Team immer wieder sehr gut unterstützen und beraten. Besonders wertvoll waren auch die Gelder aus dem Aufhol- und Digitalisierungszuschuss, mit denen wir uns besonders gut ausstatten konnten."

Sabine Schürholz, Sprachfachkraft

"Ich möchte in Zukunft weiterhin mein Team für eine achtsame Sprache im Kindergartenalltag sensibilisieren und qualifizieren. Sie begleiten, beraten und bei der Weiterentwicklung einer gelebten alltagsintegrierten sprachlichen Bildung unterstützen. Sie mit den gesammelten Erfahrungsschätzen, welche ich in den einzelnen Workshops, im Austausch mit unserer Fachberatung, mit Kolleginnen aus dem Verbundtreffen (Netzwerktreffen) etc. sammeln durfte bereichern. Damit wir als Team gerüstet sind, die Kinder im Bereich Sprache zu stärken."


Vanesssa Aulbach, staatlich anerkannte Erzieherin/ Fachkraft Sprach-Kita

"In der Zeit des Sprach-Kita Bundesprogramms habe ich, als zusätzliche Fachkraft für Sprach-Kitas , unsere fahrende Bücherei als Angebot in unserer Kita ins Leben gerufen. Wir haben eine große Auswahl an Büchern und Spielen zur Auswahl, deshalb war es uns ein Anliegen, die Familien daran teilhaben zu lassen. Die fahrende Bücherei ermöglicht allen Kindern, sich einmal pro Woche ein Buch oder Spiel auszuleihen. Wir empfehlen den Familien gemeinschaftlich am Wochenende das Buch zu betrachten, es vorzulesen oder das Spiel gemeinsam zu spielen. Nach dem Wochenende, wird das Buch oder Spiel wieder zurückgegeben. Es entstehen Sprachanlässe schon beim Ausleihen der Bücher und Spiele, wenn der rollende Bücher-und Spielewagen mit der Fachkraft für Sprache zu den Gruppen kommt. Die Kinder wählen die Bücher und Spiele selbst aus und packen es selbständig in die eigene Büchertasche mit Bild von sich. Die Familien schätzen die Bücherei sehr und lesen ihren Kindern vor oder sprechen mit ihnen über das Buch oder beim Spiel. Die Kinder werden zum Sprechen angeregt und lernen Buchstaben und Schrift kennen. Auch der emotionale Aspekt spielt eine wesentliche Rolle, beim Zusammensitzen. Manchmal übernehmen auch die Kinder die Rolle des Erzählens oder erklären das Spiel, weil es schon aus der Kita bekannt und vertraut ist. Dieses Angebot ist fest etabliert und wird uns auf jedem Fall auch über die Laufzeit des Bundesprogramms erhalten bleiben. Der Umgang mit Literatur z.B. Bücher mit unterschiedlichen Sprachen oder Bücher zum Thema Vielfalt und Diversität, bieten die Möglichkeit über Alles ins Gespräch zu kommen. Der enge Kontakt zu den Familien ist mir und unserem Team dabei sehr wichtig."

Silke Velmeden, Zusätzliche Fachkraft für das Bundesprogramm Sprach-Kitas

"Wir haben in der Vergangenheit viele Materialien angeschafft. (für den Bewegungsraum, Außengelände; Tablets für jeden Gruppenraum mit Kinder-Apps; Drucker; Fotoapparate; digitaler Bilderrahmen; Spiel- und Beschäftigungsmaterial; Fachbücher-und artikel). In Dienstbesprechungen werden immer wieder diese Materialien vorgestellt. Wir versuchen, so oft es geht, die Kinderperspektive einzunehmen und danach zu handeln. Wir arbeiten z.B. ganz viel mit bildlicher Visualisierung. Desweiteren wollen wir weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit den Familien aufrecht erhalten. Weiterhin soll die Arbeit mit digitalen Medien unterstützt werden, z.B. haben die Kinder ein Video über die Einrichtung gedreht."

Iris Kasten, Erzieherin und Sprachfachkraft

"Die Arbeit als Sprachfachkraft macht mir sehr viel Freude, glücklicherweise wurde mein Vertrag verlängert und ich bleibe meiner Kita als SFK erhalten. Ich arbeite nun fast seit drei Jahren als SFK und finde diese Arbeit so wertvoll, weil nicht nur die Kinder aus dieser Arbeit profitieren, sondern auch die Familien und das Kita-Team. Die schönsten Erfahrungen an meiner Arbeit sind, wenn Kinder mit Sprachdefiziten oder keine deutsche Sprache vorhanden war, ein Lächeln im Gesicht erschien, weil sie spürten, dass es Menschen gab die sie willkommen heißen und ihnen Sicherheit und Verständnis zeigen. Nur so konnte und kann die Reise der Sprache beginnen und öffnete viele Türen."


Ulrike Leonhardt, Sprachfachkraft

"Ich werde zusammen mit dem Team, das Sprachkonzept in regelmäßigen Abständen erweitern und mit dem Material wie Fragebögen, Literatur und Netzwerkaustausch durch die entstandene Kontakte im Autausch bleiben. Die integrierten Angebote im Alltag bleiben bestehen, da es das Team bereits umgesetzt hat auch die Zusammenarbeit mit Eltern ist und bleibt ein wichtiger Teil unserer Arbeit, dies geschieht durch Entwicklungsgesprächen, Planung im Kitaalltag und Elterncafes."

Carmen Pralle, Erzieherin und Sprachfachkraft 

"Die Zusammenarbeit mit den Familien wurde verbessert, es wurde mehr Transparenz erreicht, die Partizipation der Kinder und Eltern wurde verbessert, Konzeptionelle Arbeit als fortlaufender Prozess, Nutzung digitaler Medien für die Kinder erweitert, neue Projekte wurden durchgeführt."

Antje Himmelmann, zusätzliche Fachkraft

"Im Rahmen des Bundesprogramms Sprachkita, haben wir die Zeit und den Raum und die fachliche Unterstützung bekommen um die Alltagskommunikation in unserer Einrichtung weiterzuentwickeln. Die erarbeiteten Schwerpunkte sind fest in unserer Einrichtung etabliert. Durch unsere partizipative Arbeit in der gesamten Einrichtung haben wir mit dem Sprachkita-Programm verschiedene neue Schwerpunkte gesetzt und andere weiterentwickelt und dies möchten wir auch weiterführen und weiterentwickeln. Anhand von Arbeitsgruppen, Konzeptionstagen, Elternangeboten, Großteamsitzungen und der konzeptionellen Weiterentwicklung möchten wir unseren Kitaalltag qualitativ noch weiter ausbauen. Durch dieses Programm ist die Möglichkeit gegeben, mehr Zeit und Raum für die Weiterentwicklung des Schwerpunktes Sprachförderung/ Alltagskommunikation zu erhalten. Uns ist es wichtig auch weiterhin einen fachlichen Austausch zu haben, und fachliche Informationen zu dieser Thematik auch durch die Sprachkita-Plattform zu bekommen."

Dagmar Hindges, Kita Leitung

"Durch den kontinuierlichen Austausch mit dem Team werden die Inhalte stets weitergegeben. So werden zum Beispiel die Morgenkreise regelmäßig durchgeführt, reflektiert und die entsprechenden Gebärden (babySignal) werden hierbei genutzt. Hier knüpfen wir an die sichtlichen Erfolge an. Inputs aus den Regional- und Verbundtreffen werden an das Team weitergeleitet, und die Umsetzung der Themen werden besprochen. Die Digitalisierung nimmt einen großen Raum ein. Hier gibt die SFK ihr Wissen an das Team weiter und bespricht die Weiterführung der Geräte und Materialien, um diese in der Arbeit mit den Kindern fortzusetzen. So kam zum Beispiel die Dokumentenkamera zum Einsatz, um Bilderbücher über die Leinwand zu betrachten. Auch weitere Materialien, die in den Regional - und Verbundtreffen vorgestellt werden, bringt die SFK in ihr Team ein und bespricht deren Handhabung, Inhalte etc.. Durch den Austausch mit den KollegInnen kommen neue Inhalte immer mehr in das Team und finden im Alltag ihre Anwendung und Fortführung. Die Inhalte aus dem Bundesprogramm Sprach-Kitas, die wir in unserer Einrichtung umsetzen, werden in der Kita- Konzeption verschriftlicht und finden nicht nur in unseren Teamsitzungen Platz für Fragen, Anmerkungen und Feedbacks, sondern auch im gesamten Kita-Alltag."

Susan Jakstadt, Fachkraft für sprachliche Bildung 

"Wie im Bilder-Mosaik ersichtlich ist, haben wir im Verlauf der siebeneinhalb Jahre zahlreiche „Rituale“ neu in unseren Kitaalltag aufgenommen. Alle diese Dinge wie Tischsprüche, Handpuppen, Sprachspiele, Elternarbeit usw. gab es natürlich bei uns auch schon vor der Zeit des Bundesprogramms. Sie fanden gruppenintern und mehr oder weniger spontan statt. Durch das Bundesprogramm gelang es uns, jede einzelne „ heutige Errungenschaft“ im Team zu planen, das nötige Material zu beschaffen bzw. selbst anzufertigen und die Idee in allen Gruppen als Ritual zu platzieren. So zum Beispiel wurden die zwei großen Handpuppen Ronja und Peter angeschafft, die jedes Kind unserer Kita kennt. Ronja und Peter dürfen bei keinem Erzählkreis fehlen und haben stets ein Wörtchen mitzureden. Oder der „Tischspruchwürfel“, von den Erzieherinnen selbst gefertigt und für jede Gruppe individuell mit den entsprechenden Bildern der bekannten Tischsprüche bestückt. Er darf an keinem Morgen zum Frühstück fehlen. Eine hervorragende Investition war und ist unser „Kinder lesbarerer Speiseplan“. Tag für Tag sprechen die Kinder beim Kommen oder Abholen über das Mittagessen. Wöchentlich wird er von jeweils einer Gruppe neu bestückt. Der Speiseplan gehört zum Kitaalltag wie das tägliche Frühstück.
Schritt für Schritt wurde jedes Ritual geplant, besprochen, eingeführt und reflektiert. Dieser Prozess ermöglichte es, diese Rituale zu einem festen Bestandteil in den Gruppen werden zu lassen. Es stellt sich also für uns die Frage nicht, ob wir diese Inhalte weitertragen. Sie gehören bereits ganz selbstverständlich zur festen Struktur unseres Kitaalltages.
Erhalten werden wir das Erarbeitete, indem wir alle Errungenschaften in unsere Qualitätsstandards aufnehmen und neue Kolleg:innen, Praktikant:innen, Eltern und Kinder damit vertraut machen. In einer Schautafel im Eingangsbereich unserer Kita haben wir all diese Rituale in Bild und Schrift veröffentlicht.
Das bisher Erarbeitete ist uns sehr wichtig, weil wir spüren, dass es von den Kindern mit Freude angenommen wird und wir damit alle Kinder erreichen. Diese Rituale sind mittlerweile für die Kinder zur Selbstverständlichkeit geworden und werden von den Kindern auch eingefordert, wenn etwas fehlt oder vergessen wurde.  Die Förderung der Sprachentwicklung erfolgt durch diese Rituale im Alltag ganz ohne besondere Motivation durch die Erzieher:innen. Uns ist es auch sehr wichtig, weitere Rituale zu etablieren. Diese sehen wir aktuell in der Entwicklung der Medienkompetenz. Für die Kinder beginnen wir mit der  Einführung in den kreativen Umgang mit Tablets. Im Bereich der Elternarbeit ist es die Kita-App. Teamanleitung und Elternnachmittag erfolgte und seit Juni 2023 dürfen sich Eltern und Erzieherinnen ausprobieren und die Möglichkeiten der App kennenlernen. Hierbei war uns der Digitalisierungszuschuss vom Bundesprogramm als Voraussetzung eine große Hilfe."

Cornelia Michael, Kita-Leitung

"Das professionelle Handeln pädagogischer Teams zu stärken und sie für eine sensible, theoriegestützte  Sprachbildung immer wieder zu begeistern, die
•    Kinder als eigenaktive Sprach- und Lernpersönlichkeiten wahrnimmt und anerkennt,
•    sich an der individuellen Erlebnis- und Erfahrungswelt von Kindern orientiert,
•    den Kita-Alltag mit seinen vielen kleinen und großen Sprachlernmomenten entdeckt und nutzt,
•    bei all dem Spaß an Sprache hat, an nicht nur sprachlicher Vielfalt und Verschiedenheit quer durch den Alltag,
•    jeden Tag wieder neu und forschend den Kindern und ihren Familien begegnet,
•    immer wieder Impulse aufgreift und anbietet und schließlich,
•    Videografie, kollegiale Beratung und Medienarbeit mit Kindern zum Thema macht.
Diese Aspekte sind meiner Sprach-Fachberatungs-Kollegin und mir besonders wichtig, weil sie einen grundlegenden Blick auf Kinder und ihr Sprachlernen, auf die Zusammenarbeit mit Familien und auf eine vorurteilsbewusste Bildungsarbeit beinhalten. Die Praxiserfahrungen der Pädagoginnen und Pädagogen, ihre Entdeckungen im alltäglichen Handeln und in den spielerischen Aktivitäten der Kinder, aber auch ihr methodisch-didaktisches Wissen in der Gestaltung von Situationen und Bildungsaktivitäten werden damit zu wichtigen Bestandteilen einer sprachlichen und inklusiven Bildungsarbeit."

Petra Best und Heike Maria Kletting, Sprach-Fachberatung

"In Baden-Württemberg haben wir die Möglichkeit, an die bisherigen Inhalte des Bundesprogramms Sprach-Kitas anzuknüpfen und die Handlungsfelder weiter zu vertiefen. Dabei ist eine kreative Dokumentation der pädagogischen Arbeit auf Augenhöhe hilfreich. Diese hält Erarbeitetes, Gelungenes und Bewährtes rund um die Themenbereiche Sprachliche Bildung, Zusammenarbeit mit Familien und inklusive Pädagogik lebendig. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass sich das gesamte Team mitverantwortlich zeigt, die Ideen aus dem Alltag zu präsentieren und festzuhalten, denn so wird letztendlich die Qualität in den Einrichtungen gesichert."

Annedore Vandermoeten, Fachberatung

"Wir Fachkräfte haben eine eigene kleine Gruppe gegründet, in der wir uns weiterhin regelmäßig treffen werden. Während der 7 Jahre Sprach-Kita-Zeit war mir persönlich der Austausch mit anderen Fachkräften sehr wichtig. Wir Fachkräfte haben eine eigene kleine Gruppe gegründet, in der wir uns weiterhin regelmäßig treffen werden. Während der 7 Jahre Sprach-Kita-Zeit war mir persönlich der Austausch mit anderen Fachkräften sehr wichtig."

Sabine Wilhelm, Fachkraft

"Ich werde mein Können und Wissen aus der Sicht der Erzieherin und ausgebildeten Logopädin weiterhin im Alltag bei den Kindern, Eltern und im Team einbringen und weiterhin verstärkt kommunikative Angebote im Kitaalltag einbinden."

Beate Berthold, Erzieherin/Sprachfachkraft

"Als zusätzliche Fachkraft habe ich gemeinsam mit der pädagogischen Leitung ein trägerinternes Sprachprojekt entwickelt und gestartet, das sich an das Bundesporgramm anlehnt. Beweggrund und Ausgangsfrage: warum sollen nicht alle Kitas eines Trägers von dem Wissen der Sprachexpertin profitieren und alle Einrichtungen auf ein gemeinsames Qualitätsniveau in Sachen sprachlicher Bildung (und mehr) gehoben werden."

Veronika Beci, Sprachfachkraft

"Der Raum für besondere Projekte am Kind und mit Kindern hat sich als besonderer Schatz gezeigt! (z.B. Fotoprojekte mit der Digitalkamera)"

Isabell Kopriwa, Zusätzliche Fachkraft BPSK

"Ich möchte meinen Fokus noch mehr auf die alltagsintegrierte Sprache lenken um den scheinbar kleinen Bewegungen und Begegnungen im Miteinander mehr Zeit und Raum zu geben."

Katharina Vogelsang, zusätzliche Fachkraft / Dipl. Sozialpädagogin

"Durch das Projekt Sprach-Kita sind neue Angebote der Elternarbeit entstanden. Zum einen Eltern-Kind-Nachmittage, bei denen die Eltern ganz praktisch Inhalte der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung selbst bewusst erleben konnten, z.B. bei gemeinsamen Sport- und Spiel Aufgaben, kreativen Angeboten und vielem mehr."

Petra Hofmann, zusätzliche Fachkraft der Sprach-Kita

"Ich möchte in meinem künftigen Einsatzbereich als Fachkraft in einer eigenen Gruppe, so viele Inhalte wie möglich in meinen Arbeitsalltag übernehmen, ganz besonders die alltagsintegrierte  Sprachbildung, das dialogische Vorlesen und den Einsatz von digitalen Medien. Ich erhoffe mir, durch meine Arbeit weiterhin auch Inspirationen und Anregungen für meine Kolleginnen zu geben, um bisher Erreichtes beizubehalten und fortzuführen."

Karin Lützner, Zusätzliche Fachkraft, Erzieherin

"Die Arbeit durch das Bundesprogramm Sprachkita hat dem Team und mir persönlich einen großen Mehrwert geboten. Gemeinsam wurden Themenfelder erarbeitet, vertieft und Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag erarbeitet. Ein prägender Aspekt war die Reflexion der eigenen Biografie einer jeden Fachkraft, da dadurch mehr Verständnis und neue Perspektiven geschaffen wurden. Dadurch fiel es leichter bestimmte Themenbereiche und das eigene Handeln besser verstehen zu können und den eigenen Horizont zu erweitern. Auch mir persönlich hat das Bundesprogramm Sprachkita einen großen Mehrwert geboten, da ich mich in meiner persönlichen und beruflichen Rolle weiter entwickeln konnte. In unserer Einrichtung möchten wir die erarbeiteten Inhalte in einem Ordner verstetigen, der mind. einmal jährlich durchgegangen wird, um sein Wissen aufzufrischen und Themen erneut ins Gedächtnis zu rufen. Dadurch soll zudem ein anregender Austausch im Team ermöglicht werden, um das eigene und das Handeln im Team immer wieder zu reflektieren."

Sarah Kreutzer, Zusätzliche Fachkraft der Sprachkitas

"Kreative Angebote, wo die Freude an der Sprache in Vordergrund steht, wie kleine  Theaterprojekte, stehen im Vordergrund. Eltern sowie pädagogische Fachkräfte in Projekte aktiv mit einbeziehen. Eltern nicht mit erhobenen Zeigefinger belehren, sondern ihnen die Möglichkeit bieten, aktiv am Tagesablauf ihrer Kinder in der KiTa dabei zu sein. So erreichen wir die Eltern am Besten und sie werden so integriert."

Petra Lüttmann, Fachkraft mit Schwerpunkt Sprache

"Weiterhin zuhören, Fragen stellen, Raum für Austausch und Impulse geben. Begleiterin sein bei allen Anliegen, die Fachkräfte und Leitungen beschäftigen. Die Themen des Bundesprogramms sind mit nahezu allen Aspekten der Qualität in Kitas verbunden, wir bleiben dran: Damit Kitas Orte sind, an denen Kinder und Erwachsene sich in gutem Kontakt zueinander entwickeln können."

Hilke Falkenhagen, Zusätzliche Fachberatung

"Regelmäßige Qualifizierungseinheiten im Team fortführen zu den vier Schwerpunkten. Bedarfsorientirte Familienangebote  verfestigen und weiterentwickeln. Ansprechpartnerin sein für das Team, Kinder und Familien zu allen Themen der Sprachbildung. Transparenz der (sprach)pädagogischen Arbeit im Kitallltag weiter intensivieren durch sprechende Wände, digitalisierte Formate und Austauchformate mit Eltern und Familien. Praxisorientierte Angebote für das Team bieten z. B. über direktes Modell-Arbeiten in den Kindergruppen, in Teamschulungen, Workshops mit externen Referent:innen. Konzeption stets überprüfen und weiterentwickeln. Fachlicher Austausch sowie Fortbildungen im Verbund mit anderen Sprachkitas fortführen."

Daniela Hütten, Zusätzliche Fachkraft

"Durch das Bundesprogramm haben wir als Kita-Team ein Geschenk bekommen. Wir bekamen Anregungen zum Wachsen. Dieses Geschenk ist für unsere Arbeit mit den Kindern und ihren Familien so unbeschreiblich wertvoll. Wir freuen uns, dass  unsere Sprachkita weiter gefördert wird. Wir werden das Vertrauen in unsere Professionalität  weiterhin bestätigen und auch in den kommenden Jahren weiter wachsen; mindestens bis zum Mond und zurück. Dankeschön"

Kirsten Nitz, Fachkraft im Bundesprogramm/ Erzieherin

"Das gesamte Team hat sich während der  Zeit im Programm viel erarbeitet zu den Themen Interaktion, Inklusion, Elternarbeit u.v.m.,was unseren Alltag prägt. Es wird weiterhin 1,5 zusätzliche Konzeptionstage geben, solange der Träger das mitträgt, damit wir auch zukünftig die Arbeit evaluieren und aktualisieren. Wir sind sehr stolz, Teil des Bundesprogramms Sprachkita gewesen zu sein. Es hat den Kindern, Eltern und ErzieherInnen die Welt geöffnet. Heraus aus dem Kleinkosmos Kita. Auch wenn es viele Hürden und Herausforderungen bei der Umsetzung gab, können wir immer spätestens am Ende eines Kindergartenjahres mit Blick auf alle Beteiligten (Kinder, Eltern, ErzieherInnen) sagen, es ist gelungen. Die Kinder (94% lernen Deutsch im Zweitspracherwerb) haben die vielfältigen Möglichkeiten zum Spracherwerb genutzt, sind selbstbewußt und selbstständig. Die Eltern haben Kontakte untereinander über ihre ethnische Gruppe hinaus(über 20 verschiedene Nationen) geknüpft. Auch sie behaupten sich, nehmen Unterstützungsangebote an und unterstützen sich untereinander. Alle MitarbeiterInnen der Kita reflektieren und respektieren sich. Sie entwickeln gemeinsam mit den Kindern und Eltern neue kleine und große Projekte. Die jährliche Sprachkita-Woche, in diesem Jahr war Vorlesen Schwerpunkt, wird beibehalten. Eine Woche lang dreht sich für Kinder und Eltern alles um ein Schwerpunktthema. Die Sprach-Kitawoche ist dann der Start für weitere Aktionen und Projekte zum Thema. Dank Digitalisierungs-und Aufholzuschuss haben wir eine gute Ausstattung, um die Kinder auch auf die digitale Welt  spielerisch vorzubereiten. Über die Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion haben wir uns vor 5 Jahren das Ziel gesteckt, die Integrationskräfte für die Kinder mit Behinderung selbst einzustellen,weil inkludieren durch Externe nur selten funktioniert. Das war aber in Wiesbaden lange nicht möglich. Es gab externe Anbieter, IFB, ASB und Lebenshilfe, die die Integrationskräfte für die Kitas stellten, oder auch oft nicht. Dieses Ziel haben wir im Sommer 2022 erreicht. Und natürlich direkt umgesetzt. Die 4 derzeit betreuten Kinder, die auf Grund einer Behinderung Anspruch auf zusätzliche Unterstützung haben, werden von allen Erzieherinnen betreut. Für den Mehraufwand wurden 2 zusätzliche Erzieherinnen eingestellt. Die Teilnahme am Bundesprogramm war ein voller Erfolg. Und das zu erhalten liegt allen am Herzen."

Birgit Eschborn, Leiterin 

"Es ist so wichtig, die Erkenntnisse des Bundesprogramm Sprach-Kitas zu verstetigen, weil tatsächlich Sprache (jede und in jeder Form wie z. B. auch Gebärden) der Schlüssel zur Welt ist! Das Bildungs- und Teilhabepaket als finanzielle Unterstützung sind der materielle Tropfen auf den heißen Stein. In der zwischenmenschlichen Dimension jedoch ist Bildung in der Kita das Weltwissen und Teilhabe ist die Partizipation ... und diese beiden Bereiche ermöglichen ein gleichberechtigtes Aufwachsen aller Kinder, eine Selbstwirksamkeitsgewissheit, die jenseits derEinkommensabhängigkeit liegt. Diese Werte zu schützen und zu fördern, allen Kindern den Schlüssel zur Welt in die Hand zu drücken, das ist die Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte - im Alltag und in Zukunft!"

Renate Müller, zusätzliche Fachkraft Sprach-Kitas